Sicherheit unserer Ernährung in Zeiten der Klima-Krise — im Spannungsfeld von Verlusten, Verschwendung & Klima-Resilienz.
Verluste und Verschwendung von Lebensmitteln haben weitreichende Folgen für unsere Umwelt, die Sicherung der Ernährung weltweit und letztlich auch die Wirtschaft.
Was genau verbirgt sich hinter den Begriffen? Warum ist es so wichtig, sie zu verstehen? Welche sozialen und ökologischen Wirkungen haben unsere Entscheidungen in Sachen Nahrung?
Gemeinsam mit zirka 30 Teilnehmenden erkundeten wir im Rahmen des Regional-Treffens der Scientists For Future Region Stuttgart die verschiedenen Aspekte rund um unsere Ernährungsgewohnheiten und unseren Umgang mit Essen.
In einem offenen Austausch beleuchteten wir, wo Verschwendungen und Verluste von Nahrungsmitteln entlang der Wertschöpfungskette auftreten. Wir hinterfragten, wie sie sich vermeiden lassen und welche Maßnahmen die größte Wirkung entfalten können. Im fliegenden Wechsel zwischen wissenschaftlichen Impulsen und Gesprächs-Runden an den Café-Tischen diskutierten die Beteiligten mit Wissenschaftler:innen Lösungsansätze. Unser Ziel war, Anregungen zu geben. Wir verzichteten bewusst auf Appelle und Handlungs-Empfehlungen, um die Möglichkeit zu eröffnen, gemeinschaftlich Wege zu finden, die Verschwendung zu reduzieren und unsere Ressourcen nachhaltig zu nutzen.
Im Rahmen des Treffens erkundeten wir diese Fragen:
Nach einer kurzen Präzision der Begrifflichkeiten aus wissenschaftlicher Sicht, fokussierten wir uns auf diese Themen:
Mit Hilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse klärten wir bekannte Mythen auf und nahmen sowohl eine globale wie auch regionale Perspektive für unser Handeln ein. Für den Abend konnten wir drei Wissenschaftler:innen gewinnen, die uns ihr Wissen vermiteln und so unsere Gespräche um Zahlen, Daten, Fakten bereicherten:
Dr. Ingo Kerkamm
Den Auftakt mit einer Gesamt-Sicht übernimmt Ingo. Er ist Diplom-Geo-Wissenschaftler und -Mineraloge (Uni Hannover / Köln). Anschließend promovierte er in Material-Wissenschaften (TU Darmstadt). Ingo wird das Feld der Ernährungs-Sicherheit in den Kontext des Klima-Wandels und der planetaren Gesundheit stellen.
Jun.-Prof. Ramona Weinrich
Ramona ist Junior-Professorin am Institut für Agrar-Politik und Landwirtschaftliche Marktlehre im Fachgebiet Verbraucher-Verhalten in der Bio-Ökonomie an der Uni Hohenheim. Sie ergänzt das Konzept der planetaren Gesundheit um die Empfehlungen für unsere eigene Gesundheit. Ferner wird sie uns Impulse setzen, wo uns die Psychologie in die Quere kommt im Anpassungs-Prozess. So wird sie beispielsweise Aspekte der Bildung aufgreifen. Ferner kannst Du auf ein paar Tipps hoffen, wie es doch gelingen kann – auf gesellschaftlicher wie auch auf persönlicher Ebene.
Prof. Carola Pekrun
Carola ist Professorin für Pflanzenbau und Qualitätsmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU). Im Rahmen unseres Treffens wird sie die Verfügbarkeit von landwirtschaftlicher Nutzfläche in Deutschland in den Blick nehmen und die Frage stellen, inwiefern derzeitige Ernährungsmuster eine Verschwendung von landwirtschaftlicher Nutzfläche darstellen.
Durch den Abend führte Franziska Köppe, Initiatorin und Kuratorin der Bewegung und Kooperative WandelMut. Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft.
Das Treffen fand statt am 17.02.2025, 19:00 Uhr.
Treffpunkt war: Raupe Immersatt
Johannesstr. 97, 70176 Stuttgart (West)
Allen Teilnehmenden und Interessierten stellen wir folgende Informationen zum Herunterladen frei zur Verfügung:
Mehr über die Scientists und zur Veranstaltung erfährst Du via:
S4F Stuttgart – RG-Treffen 2025-02 – Haltbar bis … zum Umdenken!
Die Veranstaltung wird von uns angeboten in enger Kooperation mit den Scientists For Future Region Stuttgart. Vielen Dank! Ohne Euch wäre dies nicht möglich.
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